Der Microsoft-Verantwortliche für den Bereich Windows Server, Sicherheit und Tablet PCs, Charlie Russel, hat auf der Microsoft-Homepage die Hardware-Voraussetzungen für das neue Betriebssystem Windows Vista skizziert. Russels Tipps möchte dieser eher als generelle Richtlinie verstanden haben. Sie beziehen sich auf die Beta-Produkte von Microsofts Vista von Mitte letzten Jahres. Prozessor: Die derzeitig als Mittelklasse gehandelten Prozessoren von AMD und Intel bezeichnet Russel als passend für die Basisfunktionen von Vista. Die Prozessoren darunter sollen auch funktionieren, aber nicht das optimale Ergebnis liefern. Vor allem beim Spielen oder bei der Videobearbeitung ist mehr Power nötig. Als optimale Prozessoren werden deshalb die Dual-Core- und auch die 64-Bit-Varianten von Intel und AMD genannt. Speicher und Grafikkarte: 512 MByte Hauptspeicher werden als Minimalausstattung verlangt. Besser sei aber ein Speicher von einem GByte oder größer. Die Treiber der Grafikkarte sollten das Windows Display Driver Model (WDDM) unterstützen, wenn Sie alle grafischen Besonderheiten der Benutzeroberfläche nutzen wollen. Als weitere Vorraussetzungen nannte Russel eine Grafikspeicher von mindestens 64 MByte. Außerdem sollte die Karte DirectX-9 unterstützen. Bei integrierten Grafikkarten solle man darauf achten, dass diese ebenfalls WDDM unterstützen. Dies tun beispielsweise Intels 945G-Chipsatz oder ATIs Chipsätze RS400 und RS480. Diese Hinweise gelten im Besondern für Notebooks. Festplatte und optisches Laufwerk: Russel merkte an, der Nutzer solle IDE-Platten mit 7.200 Umdrehungen pro Minute und mindestens 2 MByte großem Cache verwenden. Eine SATA-Platte mit 8 MByte Cache und NCQ (Native Command Queuing) würde allerdings deutlich zur Systembeschleunigung beitragen. Im Bereich DVD-Laufwerke wurden keine konkreten Empfehlungen gemacht, außer dass die Geräte das Plus- und Minus-Format beherrschen sollten. Abschließend bemerkt Russel, dass die Netzwerkkarte mindestens Fast-Ethernet beherrschen sollte. (aln)